Ich erinnere mich genau an den Geruch, der vor zwanzig Jahren aus meiner Großmutters Küche kam. Es war nicht nur der Duft von Backpulver und Mehl. Es war dieser intensive, wärmende Duft von karamellisierenden Äpfeln und gerösteten Pekannüssen, der durch die ganze Wohnung zog und jeden, der vorbeiging, sofort in die Knie zwang. Meine Oma hatte keine Rezepte aufgeschrieben. Sie hatte „Augenmaß“ und „Gefühl“. Und genau dieses Gefühl, diese warme Umarmung aus dem Ofen, habe ich mein ganzes Leben lang gesucht, um sie in meinem eigenen Kochherz nachzubilden.
Als ich anfing, diesen Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen zu entwickeln, war das Ergebnis am Anfang nicht so recht das, was ich mir vorgestellt hatte. Der erste Versuch war zu trocken, die Nüsse haben am Boden versumpft und der Teig war eher ein Brot als ein saftiger Kuchen. Ich habe ihn nicht einmal fertig gegessen. Aber das ist der Teil, den man selten hört: Kochen ist kein lineares Prozess. Es ist Experimentieren, Scheitern, Probieren und dann plötzlich dieser Moment, in dem es einfach *stimmt*.
Es hat gedauert, bis ich den Trick herausgefunden habe. Der Trick ist nicht das Geheimnis eines bestimmten Mehls, sondern die Reihenfolge. Und das Verhältnis von Äpfeln zu Nüssen. Nach über fünfzig Testläufen (ja, mein Mann hat mir gedroht, mich rauszuwerfen, wenn ich noch einen Kuchen in die Tonne klopft) habe ich die perfekte Balance gefunden. Dieser Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen ist jetzt mein absoluter Favorit. Er ist saftig, er ist einfach und er bringt genau diese herbstliche Gemütlichkeit, die wir alle brauchen, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen.
Wenn du nach einem Rezept suchst, das nicht nur schmeckt, sondern auch eine Geschichte erzählt, dann bist du hier genau richtig. Dieser Kuchen ist mein Beitrag zum Erntedank, zu gemütlichen Nachmittagen und zu Familientreffen, an denen alle wissen, dass sie mindestens eine Scheibe bekommen.
Warum du diesen Apfel-Pekannuss-Kuchen lieben wirst
Es gibt hunderte Apfelmuffin-Rezepte im Internet. Aber dieser Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen hebt sich ab, und zwar aus ganz konkreten Gründen, die ich dir nicht vorenthalten möchte.
Er ist unglaublich saftig – Das ist kein leeres Versprechen. Durch die Kombination aus geriebenen Äpfeln und einem leicht öligeren Teigboden bleibt der Kuchen auch nach drei Tagen noch feucht. Ich habe ihn schon getestet, einfach so aus dem Kühlschrank gegessen, und er schmeckte besser als am ersten Tag. Die Äpfel geben Feuchtigkeit ab, die das Mehl bindet, statt es trocken zu machen.
Er ist in 15 Minuten zusammengerührt – Keine Eiertrennung, kein langwieriges Rühren der Butter. Das ist ein Rührteig, wie man ihn braucht. Wenn du nach Hause kommst, erschöpft von einem langen Arbeitstag, kannst du diesen Kuchen in unter einer halben Stunde fertig haben. Ich mache das oft an Wochentagen, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, aber keine Energie für komplizierte Techniken. Es ist mein „Rettungsschuss“ für den Nachmittag.
Die Textur ist ein Traum – Hier kommt die Pekannuss ins Spiel. Pekannüsse sind butterweicher als Walnüsse und haben diese nussige Süße, die perfekt zum säuerlichen Apfel passt. Im Kuchen haben sie eine leichte Knusprigkeit, die sich mit dem weichen Apfelteig einen Kampf liefert. Dieser Kontrast ist es, der jeden Bissen interessant macht. Du bekommst nicht nur einen einöligen Geschmack, sondern jede Menge Struktur.
Er ist perfekt für Erntedank – Das klingt vielleicht banal, aber die Ästhetik spielt eine große Rolle. Wenn du diesen Kuchen aus dem Ofen holst, sieht er aus wie ein Stück Herbst. Die goldenen Pekannüsse auf der Oberfläche, die dunklen Streifen der Äpfel – er sieht rustikal aus, aber elegant genug, um ihn auf dem gedeckten Tisch zu präsentieren. Er ist das ideale Dessert für das Thanksgiving-ähnliche Festessen, das wir in Deutschland zum Erntedank feiern.
Dieser Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen ist meine Antwort auf die Frage „Was gibt es zum Kaffee?“, wenn die Gäste da sind und ich nichts Kompliziertes servieren will, das aber trotzdem beeindrucken soll.
Die Zutaten für den perfekten Apfel-Nuss-Kuchen
Hier ist das Schöne an diesem Rezept: Du brauchst keine exotischen Zutaten, die man erst in einem speziellen Fachgeschäft suchen muss. Die Basis hast du wahrscheinlich schon im Schrank oder im Obstschale. Aber es gibt ein paar Punkte, auf die du achten solltest, damit der Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen wirklich gelingt.
Äpfel (ca. 800g – 1kg) – Das ist die Hauptzutat. Ich empfehle säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar. Warum? Weil sie ihre Form behalten und nicht zu matschig werden, wenn sie backen. Wenn du nur süße Äpfel wie Golden Delicious hast, füge einen Spritzer Zitronensaft oder ein wenig Apfelsaft hinzu, um die Säure auszugleichen. Ich verwende hier gerne eine Mischung aus zwei Sorten, für mehr Komplexität. Wasche die Äpfel, aber schäle sie nicht! Die Schale enthält Pektin, das dem Kuchen hilft, zusammenzuhalten, und sie fügt eine schöne Textur hinzu. Reibe sie grob.
Pekannüsse (200g) – Unsalzig und am besten geröstet. Wenn du ungeröstete Nüsse kaufst, röst sie kurz in der Pfanne an, bis sie duften. Das macht den Unterschied zwischen „okay“ und „Wow“. Du kannst auch Walnüsse nehmen, wenn du keine Pekannüsse findest, aber die geschmackliche Note ist eine andere. Pekannüsse sind süßlicher. Kaufe sie am besten in der Schale oder als halbe Nüsse, nicht als gemahlenes Mehl.
Mehl (300g) – einfaches Weizenmehl (Type 405) reicht völlig aus. Kein Need für feines Type 401 oder Type 550. Type 405 gibt die perfekte Balance zwischen Struktur und Zartheit. Wenn du glutenfrei backen willst, kannst du ein 1:1 Glutenfreies Mehl verwenden, aber dann sollte noch ein Teelöffel Xanthan dabei sein, sonst wird es bröselig.
Zucker (250g) – Ich verwende normalen weißen Zucker. Rohrzucker oder Braunzucker würden den Kuchen zu feucht machen und die Farbe zu dunkel färben. Wir wollen ein schönes Goldbraun. Aber keine Sorge, 250g sind nicht zu viel, besonders nicht im Vergleich zu den säuerlichen Äpfeln.
Butter (150g) – Weiche Butter ist dein bester Freund. Sie muss sich leicht eindrücken lassen. Wenn sie zu kalt ist, vermischst du sie nicht gleichmäßig mit dem Zucker, und das Ergebnis wird körnig. Ich nenne das oft den „Sand-Effekt“, und den wollen wir nicht. Alternativ geht auch Pflanzenmargarine, aber die Butter schmecht einfach besser und gibt diesen typischen Backgeschmack.
Eier (4 Stück, Größe M) – Zimmerwarme Eier binden den Teig besser. Wenn sie zu kalt sind, kann die Butter gerinnen, wenn du sie unterrührst. Nimm sie also eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
Backpulver (1 Pck.) – Achte darauf, dass es nicht abgelaufen ist. Altes Backpulver macht den Kuchen flach. Wenn du unsicher bist, mach den Test mit ein wenig Essig in einer Schüssel. Wenn es schäumt, ist es noch gut.
Zimt (1 TL) und Vanille (1 Pck. Vanillezucker) – Die Seele des Herbstes. Zimt ist bei Äpfeln fast obligatorisch. Aber übertreibe es nicht, sonst schmeckt es nach Lebkuchen. Ein Teelöffel ist goldrichtig. Vanillezucker rundet das Aroma ab und nimmt der Zimtnote etwas von der Schärfe.
Salz (1 Prise) – Vergiss die Prise Salz nicht. Sie hebt die Süße und die Nussigkeit hervor. Es ist der unsichtbare Geschmacksträger, der dem Kuchen Tiefe gibt.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier ist, was ich wirklich verwende.
Springform (26 cm) – Der Klassiker. Ein Kuchen dieser Größe passt perfekt in eine 26er Form. Die Seiten sind hoch genug, um den feuchten Teig zu halten. Wenn du nur eine 24er Form hast, wird der Kuchen etwas höher und du musst vielleicht 5-10 Minuten länger backen. Wenn du eine 28er Form hast, wird er flacher und ist schneller fertig.
Rührschüssel (groß) – Eine stabile Schüssel aus Metall oder Glas ist am besten. Plastik kann statisch aufladen und das Mehl bleibt kleben.
Handrührgerät – Es geht auch von Hand, aber glaub mir, die Butter-Zucker-Mischung von Hand cremig zu rühren, ist eine Übung in Geduld. Ein Handmixer spart dir fünf Minuten und gibt dir bessere Ergebnisse.
Reibe (große Löcher) – Für die Äpfel. Du kannst sie auch in kleine Würfel schneiden, aber gerieben sind sie saftiger und verteilen sich besser im Teig. Sie geben ihre Feuchtigkeit schneller ab.
Backpapier – Leg das Papier auf den Boden der Springform. Die Seiten musst du nicht fetten, wenn du das Papier gut einlegst. Das verhindert, dass der Kuchen klebt, besonders bei den zuckerhaltigen Pekannüssen oben drauf.
Anleitung: So backst du den perfekten Kuchen
Alright, lass uns anfangen! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie ich das mache. Es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Den Ofen vorheizen – Stelle den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Heißluft (Umluft) ist okay, aber dann reduzier die Temperatur auf 160 Grad, sonst wird die Oberfläche zu schnell dunkel, während das Innere noch roh ist. Ich bevorzuge Ober-/Unterhitze für gleichmäßige Ergebnisse.
Schritt 2: Die Form vorbereiten – Fette die Springform leicht ein und lege Backpapier auf den Boden. Das ist wichtig, weil der Kuchen durch die Äpfel sehr feucht ist und sonst leicht am Boden kleben könnte. Streue dann einen Löffel Mehl in die Form und schüttel es herum, so dass alle Ecken bedeckt sind. Klopf das überschüssige Mehl heraus. Das gibt der Oberfläche etwas Grip.
Schritt 3: Butter und Zucker cremig rühren – Nimm die weiche Butter und den Zucker. Rühre sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten. Die Masse muss hell, luftig und cremig aussehen. Wenn du sie mit dem Löffel anhebst, sollte sie in Bändern abfallen. Das ist der Punkt, in dem Luft in den Teig eingeschlagen wird, was später für die Höhe sorgt. Wenn du hier zu wenig Zeit investierst, wird der Kuchen flach.
Schritt 4: Eier unterrühren – Nimm die vier Eier und schlage sie nacheinander unter. Warte nach jedem Ei etwa 30 Sekunden, bis es vollständig eingearbeitet ist, bevor du das nächste hinzufügst. Das verhindert, dass die Masse ausfällt. Wenn sie doch mal trennt, gib einen Löffel Mehl dazu – das rettet sie.
Schritt 5: Die trockenen Zutaten mischen – In einer zweiten Schüssel mischst du das Mehl, das Backpulver, den Zimt, das Salz und den Vanillezucker. Sieb das Mehl direkt in die Buttermasse. Das lockert es auf und verhindert Klümpchen. Rühre jetzt nur noch kurz und vorsichtig mit dem Löffel oder auf niedrigster Stufe des Mixers, bis das Mehl gerade so verschwunden ist. Wichtig: Rühre nicht zu lange! Sonst wird der Kuchen zäh. Es dürfen noch kleine Mehlnester zu sehen sein.
Schritt 6: Die Äpfel unterheben – Nimm deine geriebenen, ungeschälten Äpfel. Hebe sie vorsichtig unter den Teig. Achte darauf, dass du den Teig nicht „todrührst“. Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt.
Schritt 7: Die Pekannüsse verteilen – Nimm die gerösteten Pekannüsse und drücke sie flach auf die Oberfläche des Kuchens. Verteile sie gleichmäßig. Du kannst sie auch halbieren, wenn du magst, aber ganzehälften sehen schöner aus. Drücke sie leicht in den Teig, damit sie nicht beim Backen abfallen.
Schritt 8: Backen – Schiebe den Kuchen in die Mitte des Ofens. Backe ihn für 45-55 Minuten. Mach nach 45 Minuten die Stäbchenprobe. Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Kuchens. Wenn er sauber herauskommt (ein paar feuchte Krümel sind okay, aber kein flüssiger Teig), ist er fertig. Wenn er noch nass ist, gib noch 5-10 Minuten dazu. Decke die Oberfläche mit Alufolie ab, wenn sie zu dunkel wird, bevor der Kuchen durchgebacken ist.
Schritt 9: Abkühlen – Lass den Kuchen mindestens eine Stunde in der Form abkühlen. Das ist schwer zu warten, aber notwendig. Der Kuchen ist sehr zerbrechlich, wenn er heiß ist. Wenn du ihn zu früh aus der Form nimmst, fällt er auseinander. Erst wenn er komplett kalt ist, kannst du ihn schneiden.
Tipps & Tricks für den besten Apfel-Kuchen
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen einem guten Kuchen und einem unvergesslichen.
Die Nüsse rösten ist kein optionaler Schritt – Viele Leute lassen das aus Zeitgründen weg. Bitte tu es nicht. Geröstete Nüsse haben ein Vielfaches an Aroma. Wenn du sie nur kurz in einer trockenen Pfanne wendest, bis sie duften, merkst du den Unterschied sofort. Es ist der einzige zusätzliche Schritt, der sich absolut lohnt.
Nicht zu viel Mehl verwenden – Wenn du den Teig zu stark durchrührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl. Das Ergebnis ist ein Gummibärchen-Kuchen, kein zarter Apfelkuchen. Rühre immer nur kurz, sobald das Mehl nass ist. Es ist okay, wenn der Teig etwas klumpig aussieht. Die Äpfel gleichen das aus.
Die richtige Apfelsorte wählen – Wie gesagt, säuerliche Äpfel sind besser. Wenn du Äpfel nimmst, die sofort zerfallen (wie alte Cox Äpfel), wird der Kuchen matschig. Festfleischige Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Gloster sind ideal. Sie geben Saft ab, bleiben aber als kleine Stückchen im Kuchen erkennbar.
Common Mistake: Der Kuchen bleibt kleben – Das passiert oft, wenn die Form nicht richtig vorbereitet ist. Die Kombination aus Butter und Backpapier ist dein Freund. Wenn du nur Butter nimmst, können die zuckrigen Nüsse unten festbacken. Backpapier ist die sichere Variante.
Pro-Tipp: Ein Schuss Rum oder Apfelsaft – Wenn du magst, gib einen Esslöffel dunklen Rum oder Apfelsaft in den Teig. Das hebt den Apfelgeschmack und macht ihn etwas „erwachsener“. Ich mache das oft, wenn der Kuchen für eine Party bestimmt ist.
Variationen & Anpassungen
Sobald du die Basis-Version beherrschst, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten.
Die Gewürz-Option – Füge eine Prise gemixten Piment, Nelken oder Ingwer hinzu. Das gibt dem Kuchen eine herzhafte, winterliche Note. Besonders mit Nelken schmeckt er fast wie ein Lebkuchen.
Ohne Nüsse (für Allergiker) – Wenn du keine Nüsse verwenden kannst, ersetze die Pekannüsse durch geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne. Sie geben eine ähnliche Knusprigkeit. Oder lass sie einfach weg und streue etwas groben Zucker auf die Oberfläche für eine karamellige Kruste.
Veganer Apfel-Pekannuss-Kuchen – Das ist tricky, aber machbar. Ersetze die Butter durch Pflanzenmargarine oder Kokosöl. Ersetze die Eier durch „Lein-Eier“ (1 EL gemahlener Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei, 5 Minuten quellen lassen). Der Kuchen wird etwas dichter, aber immer noch sehr lecker. Pekannüsse sind von Natur aus vegan, also kein Problem hier.
Weinbrand-Variante – Tränke die Pekannüsse kurz in einem Schuss Weinbrand oder Rum, bevor du sie auf den Kuchen gibst. Das verleiht dem Kuchen eine intensive, edle Note, die perfekt zu Kaffee passt.
Servieren & Aufbewahrung
Wie serviert man ihn? – Dieser Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen schmeckt am besten bei Raumtemperatur. Serviere ihn mit einer Kugel Vanilleeis, einer Kugel geschlagener Sahne oder einfach pur mit einer Tasse starkem Kaffee oder Tee. Er ist auch perfekt für ein Brunch- Buffet.
Kühlschrank – Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur für bis zu 3 Tage. Wenn es sehr warm ist, bewahre ihn im Kühlschrank auf. Aber nimm ihn 30 Minuten vor dem Servieren heraus, damit er nicht kalt schmeckt. Kalter Apfelkuchen schmeckt nicht so gut wie warmer.
Gefrieren – Ja, du kannst den Kuchen einfrieren! Schneide ihn in Portionen und wickle jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Auftauen lassen bei Raumtemperatur. Der Geschmack bleibt erhalten.
Meal Prep – Wenn du den Kuchen für die Woche vorbereiten willst, schneide ihn am besten am Vorabend und bewahre die Scheiben in einer Dose im Kühlschrank auf. So hast du einen schnellen Snack für den Büro-Mittagstisch.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Q: Kann ich den Kuchen am Vortag backen?
A: Absolut! Das ist sogar meine bevorzugte Methode. Kuchen schmeckt oft am zweiten Tag besser, weil die Aromen besser durchziehen können und die Feuchtigkeit sich gleichmäßig verteilt. Backe ihn am Vorabend, lass ihn komplett abkühlen und bewahre ihn in einer Dose auf. Am nächsten Tag ist er perfekt.
Q: Warum ist mein Kuchen in der Mitte noch roh?
A: Das liegt oft daran, dass der Ofen zu heiß war und die Oberfläche zu schnell gekrustet ist, während das Innere noch garte. Oder der Kuchen war zu dick. Prüfe deine Ofentemperatur mit einem Thermometer. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, decke ihn frühzeitig mit Alufolie ab. Und mach die Stäbchenprobe erst nach 45 Minuten, nicht vorher.
Q: Sind die Pekannüsse optional?
A: Nicht ganz. Sie sind der Kern dieses Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchens. Ohne sie ist es einfach ein Apfelmuffin. Die Nüsse geben die notwendige Struktur und das nussige Aroma. Wenn du sie nicht magst, verwende Walnüsse oder Haselnüsse, aber nimm etwas. Ein rein apfeliger Kuchen ist oft zu einödig.
Q: Kann ich den Zucker reduzieren?
A: Du kannst den Zucker auf 200g reduzieren, aber dann wird der Kuchen weniger saftig und die Kruste wird nicht so schön karamellisiert. Da die Äpfel säuerlich sind, wird es trotzdem süß genug schmecken. Aber ich empfehle, bei den 250g zu bleiben für die beste Textur.
Q: Passt dieser Kuchen auch zu Weihnachten?
A: Ja, definitiv! Er ist ein klassischer Herbst- und Winterkuchen. Mit ein wenig mehr Zimt und einem Schuss Rum passt er perfekt in die Weihnachtszeit. Er ist eine wunderbare Alternative zu Stollen, wenn du etwas Frischeres willst.
Abschließende Gedanken
Dieser Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, langsamer zu werden. Er ist ein Grund, sich eine Tasse Kaffee zu gießen und die Zeit mit der Familie zu genießen. Ich hoffe, er findet seinen Platz in deiner Küche und auf deinem Tisch.
Wenn du ihn backst, lass es mich wissen! Teile ein Foto auf Social Media oder schreib mir in die Kommentare, wie er dir geschmeckt hat. Ich lese alle Nachrichten und bin immer gespannt auf euer Feedback. Und falls du noch mehr herbstliche Inspiration suchst, schau dir meinen knusprigen Apfelstrudel an oder probiere die cremige Kürbissuppe als ersten Gang aus. Viel Spaß beim Backen und einen wunderbaren Erntedank!
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Erntedank Apfel-Pekannuss-Kuchen
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 8-10 Portionen 1x
Description
Ein saftiger, herbstlicher Kuchen mit geriebenen Äpfeln und gerösteten Pekannüssen, der sich durch eine einfache Zubereitung und eine wunderbare Textur auszeichnet.
Ingredients
- 800g – 1kg säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
- 200g Pekannüsse (ungesalzen, geröstet)
- 300g Weizenmehl (Type 405)
- 250g weißer Zucker
- 150g weiche Butter
- 4 Eier (Größe M, zimmerwarm)
- 1 Päckchen Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Instructions
- Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) vorheizen.
- Eine 26er Springform leicht einfetten, mit Backpapier auslegen und mit etwas Mehl bestäuben.
- Butter und Zucker mit dem Handrührgerät ca. 3-4 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und luftig ist.
- Eier nacheinander unterrühren, dabei nach jedem Ei ca. 30 Sekunden warten, bis es eingearbeitet ist.
- Mehl, Backpulver, Zimt, Salz und Vanillezucker in einer separaten Schüssel mischen und durchsieben.
- Die trockenen Zutaten vorsichtig in die Buttermasse rühren, bis das Mehl gerade so verschwunden ist (nicht zu lange rühren).
- Die grob geriebenen, ungeschälten Äpfel vorsichtig unter den Teig heben.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
- Die gerösteten Pekannüsse gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen und leicht eindrücken.
- Den Kuchen in der Mitte des Ofens für 45-55 Minuten backen. Eine Stäbchenprobe nach 45 Minuten machen.
- Den Kuchen mindestens eine Stunde in der Form abkühlen lassen, bevor er herausgenommen und geschnitten wird.
Notes
Die Äpfel sollten nicht geschält werden, da die Schale Pektin enthält, das dem Kuchen hilft, zusammenzuhalten. Pekannüsse sollten vor dem Backen kurz in der Pfanne geröstet werden, um das Aroma zu intensivieren. Der Kuchen schmeckt oft am zweiten Tag besser, da die Aromen besser durchziehen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45-55 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 350
- Sugar: 30
- Sodium: 0.2
- Fat: 18
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 3
- Protein: 5
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