Knusprige Bratkartoffeln: Smoky & Crispy auf dem Grill

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Siena Hammond

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Es war ein kalter Novemberabend. Der Wind pfiff durch die Bäume, und die Luft roch nach feuchtem Laub und verhallenden Grillgerüchen. Mein Partner stand schon im Wohnzimmer, warm angezogen, bereit, sich auf die Couch zu werfen. Ich stand draußen vor dem Grill, das Gesicht von der Kälte gerötet, und starrte auf eine Schüssel mit Kartoffeln, die ich gerade gewürfelt hatte. Normalerweise würde ich jetzt aufgeben. Normalerweise würde ich denken: „Mach das einfach auf dem Herd. Es ist einfach zu mühsam, sich im Winter noch einmal in die Kälte zu stellen.“

Aber ich gab nicht auf. Ich hatte eine Idee. Eine wahre Offenbarung, die meine ganze Haltung zu Beilagen verändert hat. Statt die Kartoffeln in der Pfanne zu braten, wo sie oft matschig werden und nur nach „gekocht“ schmecken, wollte ich sie auf dem Grill machen. Direkt über dem Feuer. Mit dem Rauch des Holzkohlegrills. Mit dem Speck, der im heißen Fett knistert und sich zu winzigen, salzigen Chips verwandelt.

Das Ergebnis? Knusprige Bratkartoffeln mit Speck. Sie waren nicht nur warm. Sie waren rauchig. Sie waren knusprig wie Laub, das unter deinen Schuhen knirscht. Und sie hatten diesen tiefen, umami-artigen Geschmack, den man auf dem Herd einfach nicht erreichen kann. Seit diesem Abend habe ich sie jedes Mal gemacht, wenn die Temperatur sinkt. Es ist mein Geheimplan, um die Familie vom Sofa fernzuhalten und sie nach draußen zu locken.

Ich habe diese Bratkartoffeln mit Speck auf dem Grill schon dutzende Male getestet. Ich habe verschiedene Holzsarten ausprobiert, die Kartoffelgrößen variiert und sogar die Zeit des Speckzuhalts hin und her geschoben. Aber das hier ist die Version, die funktioniert. Die Version, bei der die Kartoffeln außen goldbraun und knusprig sind, innen aber noch fluffig und weich. Die Version, bei der der Rauch in jede Ecke des Fleisches eindringt. Wenn du also denkst, Bratkartoffeln sind nur etwas für die Pfanne, dann lass mich dich eines Besseren belehren. Hier ist die Wahrheit: Der Grill macht den Unterschied.

Warum du diese Bratkartoffeln mit Speck lieben wirst

Es geht nicht nur um den Geschmack. Es geht um das Erlebnis. Hier sind die Gründe, warum diese Knusprige Bratkartoffeln mit Speck dein neues Lieblingsgericht werden – und warum du sie unbedingt auf dem Grill machen solltest:

Der ultimative Rauch-Faktor — Wenn du Bratkartoffeln auf dem Herd machst, bekommst du Butter und Zwiebeln. Wenn du sie auf dem Grill machst, bekommst du Holzkohle-Aroma. Das ist der Unterschied zwischen einer Beilage und einem Geschmackserlebnis. Ich habe mal einen Freund eingeladen, der „Grillen hasst“, weil er nur Burger mag. Nach dem ersten Bissen dieser Kartoffeln hat er nach der Schüssel gegriffen. Das sagt alles.

Knusprigkeit ohne Öl-Bad — In der Pfanne brauchst du oft eine ganze Menge Öl, damit die Kartoffeln nicht anhaften und nicht verbrennen. Auf dem Grill, in der Zinkwanne oder auf dem Gitter, kann ich mit weniger Öl arbeiten, weil die Hitze gleichmäßiger von unten und oben (durch die Deckelkonvektion) wirkt. Die Kartoffeln braten sich selbst in ihrem eigenen Saft und dem Speckfett. Das Ergebnis ist knuspriger, aber nicht fettig. Es ist leicht. Es ist perfekt.

Schnell und einfach, obwohl es kompliziert wirkt — Viele Leute denken, Grillen sei kompliziert. Es ist nicht. Du stellst den Grill an, wärmt die Wanne vor, gibst die Kartoffeln rein und rührst ab und zu. Das war’s. Während die Kartoffeln 20–30 Minuten brauchen, kannst du im Haus duschen, dir ein Bier einschenken oder einfach nur die Ruhe genießen. Es ist aktive Kochzeit von nur 10 Minuten. Der Rest ist passive Grillzeit.

Speck-Integration auf dem nächsten Level — Wenn du Speck in der Pfanne anbrätst, verbrennt er oft, bevor die Kartoffeln gar sind. Auf dem Grill kannst du den Speck später hinzufügen oder ihn so platzieren, dass er langsam ausbrät und das Fett langsam abgibt, ohne zu verkohlen. Du bekommst die Süße und Salzigkeit des Specks, ohne die Bitterkeit von verbranntem Fett. Es ist ein perfektes Paar.

Das ist meine Antwort auf die Frage „Was gibt es zum Abendessen?“, wenn es kalt ist und ich keine Lust habe, in der Küche zu stehen und vor dem Herd zu schwitzen. Diese Bratkartoffeln mit Speck sind der Beweis, dass Outdoor-Kochen im Winter der beste Weg ist, um warm zu werden.

Zutaten für knusprige Bratkartoffeln mit Speck

Hier ist das Beste daran: Du brauchst keine exotischen Zutaten. Die meisten davon hast du vielleicht schon im Kühlschrank oder in der Speisekammer. Die Qualität der Zutaten macht hier jedoch einen riesigen Unterschied, besonders bei der Kartoffel und dem Speck.

Kartoffeln (ca. 1,5 kg / 3,3 lbs) — Hier ist der wichtigste Punkt: Verwende festkochende Kartoffeln. Ich liebe die Sorte „Bintje“ oder „Agria“ in Deutschland, aber auch „Yukon Gold“ oder „Russet“ funktionieren gut, solange sie nicht zu mehlig sind. Festkochende Kartoffeln behalten ihre Form und werden nicht zu Brei, wenn sie auf dem Grill braten. Schneide sie in etwa 2–3 cm große Würfel. Nicht zu klein, sonst verbrennen sie. Nicht zu groß, sonst bleiben sie roh in der Mitte. Gleichmäßige Würfel sind der Schlüssel zur gleichmäßigen Garzeit.

Speck (ca. 200 g / 7 oz) — Ich empfehle durchwachsenen Bauchspeck oder guten Schinkenstreifen, die du selbst in kleine Würfel schneidest. Vermeide vorgefertigte „geräucherte Speckwürfel“ aus der Tüte, wenn du kannst. Sie enthalten oft Zusatzstoffe und Raucharoma, das im Vergleich zu echtem Holzkohlegrillen blass wirkt. Wenn du wirklich guten, frischen Bauchspeck vom Metzger bekommst, schneide ihn selbst. Das macht den Unterschied. Der Speck liefert das Fett, in dem die Kartoffeln braten, und den Geschmack, der die ganze Schüssel dominiert.

Zwiebeln (2 große / ca. 300 g) — Gelbe Zwiebeln sind hier meine erste Wahl. Sie sind süß, wenn sie karamellisieren, und geben der Schärfe einen tiefen Geschmack. Schneide sie in halbe Ringe oder grobe Würfel, ähnlich wie die Kartoffeln. Sie müssen mit den Kartoffeln mitgaren, damit sie nicht verbrennen, bevor die Kartoffeln weich sind.

Olivenöl oder Rindertalg (ca. 3–4 EL) — Olivenöl ist eine gute Option für einen fruchtigen Note, aber Rindertalg (Schmalz) ist der Geheimtipp für den authentischen „Bratkartoffel“-Geschmack. Wenn du keine Lust auf Schmalz hast, nimm ein neutrales Öl wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Die Menge hängt davon ab, wie fettig dein Speck ist. Wenn der Speck sehr fettreich ist, brauchst du vielleicht gar kein zusätzliches Öl. Teste es aus.

Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Knoblauchpulver — Salz ist klar. Pfeffer frisch gemahlen. Paprika edelsüß gibt diese schöne rote Farbe und einen milden, süßlichen Geschmack, der gut zum Rauch passt. Knoblauchpulver ist besser als frischer Knoblauch in diesem Fall, weil frischer Knoblauch auf dem Grill schnell verbrennt und bitter wird. Pulver bleibt stabil und gibt einen gleichmäßigen Geschmack.

Optional: Rosmarin oder Thymian — Wenn du Kräuter magst, füge am Ende frische Rosmarin-Nadeln hinzu. Sie vertragen die Hitze gut und geben ein aromatisches Finish. Aber sei sparsam. Der Rauch und der Speck sollten im Vordergrund stehen.

Spezial-Tipp: Ich benutze gerne Smoked Paprika, wenn ich einen extra Rauch-Boost will, aber nur in kleinen Mengen (1 TL). Es kann schnell overpowering werden. Aber für den ersten Versuch bleibe ich bei normalem edelsüßem Paprika.

Benötigte Ausrüstung

Du brauchst kein teures Equipment. Hier ist, was ich wirklich verwende:

Zinkwanne (Alu-Wanne) — Das ist dein bester Freund. Eine 9×13 Zoll Wanne aus dem Baumarkt oder Supermarkt. Sie hält die Zutaten zusammen, verhindert, dass kleine Kartoffelwürfel durch das Gitter fallen, und macht das Abwaschen zum Kinderspiel. Du kannst sie auch direkt auf das Gitter legen oder auf einen Grillrost setzen.

Grill mit Deckel — Ob Kugelgrill, Gasgrill oder Smoker. Wichtig ist, dass du einen Deckel hast, um die Hitze zu regulieren. Ein offenes Grillen ohne Deckel führt zu ungleichmäßiger Garzeit und verbrennten Rändern.

Grillzange — Eine lange Zange ist unerlässlich, um die Wanne zu bewegen und die Kartoffeln zu wenden. Keine Gabeln, die Löcher in die Wanne stechen und das Fett auslaufen lassen.

Ofenhandschuhe — Die Wanne wird extrem heiß. Sei vorsichtig. Eine gute Grillzange und Handschuhe sind Pflicht.

Alternative: Wenn du keine Wanne hast, kannst du die Kartoffeln auch direkt auf dem Gitter braten, aber dann brauchst du ein feines Drahtgitter oder ein Fischgrill-Set, damit nichts durchfällt. Die Wanne ist aber deutlich einfacher und weniger stressig.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So machst du es perfekt

Knusprige Bratkartoffeln auf dem Grill preparation steps

Okay, lass uns anfangen! Ich zeige dir genau, wie ich das mache. Es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Den Grill vorbereiten — Heize deinen Grill auf mittlere Hitze vor, etwa 180–200 Grad Celsius. Wenn du einen Kohlegrill hast, verteile die Kohle auf einer Seite für indirekte Hitze, oder nutze den gesamten Boden für gleichmäßige Hitze. Ich bevorzuge bei Bratkartoffeln gleichmäßige Hitze, damit sie von allen Seiten braten. Lege die Zinkwanne auf das Gitter und lasse sie 5 Minuten vorwärmen. Das hilft, Anbacken zu verhindern.

Schritt 2: Kartoffeln vorbereiten und vorbacken (optional, aber empfohlen) — Hier ist der Trick für die perfekte Textur: Koche die Kartoffelwürfel in gesalzenem Wasser für 5–7 Minuten, bis sie gerade so weich sind, aber noch nicht zerfallen. Abtropfen lassen und gut abtrocknen. Feuchte Kartoffeln dämpfen statt zu braten. Wenn du diese Zeit sparen willst, kannst du die Kartoffeln auch roh verwenden, aber dann dauert es 10–15 Minuten länger auf dem Grill. Ich empfehle das Vorbochen für die beste Knusprigkeit.

Schritt 3: Speck anbraten — Gib den Speck in die vorgewärmte Wanne. Lass ihn 3–5 Minuten brutzeln, bis das Fett austritt und der Speck knusprig wird. Rühre ab und zu. Der Speck gibt jetzt sein Aroma an die Wanne ab. Wenn der Speck zu dunkel wird, nimm ihn heraus und bewahre ihn beiseite. Du willst ihn nicht verbrennen.

Schritt 4: Kartoffeln und Zwiebeln hinzufügen — Gib die abgetrockneten Kartoffeln und die Zwiebeln in die Wanne mit dem Speckfett. Jetzt kommt das Öl dazu, falls dein Speck nicht fettig genug war. Würze mit Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauchpulver. Mische alles gut, sodass die Kartoffeln mit dem Fett bedeckt sind.

Schritt 5: Grillen und Wenden — Decke den Grill ab. Lass die Kartoffeln 15–20 Minuten garen. Alle 5 Minuten öffnest du den Grill und rührst die Kartoffeln um. Das ist wichtig, damit sie sich nicht festsetzen und überall gleichmäßig braun werden. Du solltest sehen, wie die Ränder der Kartoffeln dunkelbraun werden und knusprig aussehen. Das ist das Signal, dass es fast soweit ist.

Schritt 6: Finish mit dem Speck — Wenn die Kartoffeln fast gar sind (nach ca. 15–20 Minuten), gib den zuvor herausgenommenen Speck wieder dazu, falls du ihn weggelegt hast. Lass alles weitere 5 Minuten zusammen garen, damit die Aromen sich vermischen. Die Zwiebeln sollten jetzt karamellisiert und weich sein.

Schritt 7: Abschmecken und Servieren — Probiere eine Kartoffel. Ist sie weich im Inneren und knusprig außen? Ist sie gewürzt? Falls nötig, gib noch etwas Salz oder Pfeffer dazu. Nimm die Wanne vom Grill. Gib frische Kräuter (wenn gewünscht) darüber. Serviere sofort, während sie noch knusprig sind.

Gesamtzeit: Ca. 30–40 Minuten, je nach Vorkochen der Kartoffeln.

Tipps & Tricks für den perfekten Grill-Bratkartoffel-Erfolg

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Grillversuchen gelernt habe. Das sind die kleinen Dinge, die das große Ganze ausmachen.

Trockene Kartoffeln sind entscheidend — Wenn die Kartoffeln nach dem Kochen nass sind, werden sie matschig. Tupfe sie mit einem Küchentuch oder einem sauberen Geschirrhandtuch vollständig trocken. Je trockener, desto knuspriger die Kruste. Ich habe das schon zu oft übersehen und dann über eine Pfütze aus Kartoffelwasser gekocht. Lern aus meinen Fehlern.

Verwende eine Wanne mit hoher Kante — Eine flache Wanne lässt das Fett austreten und den Rauch entweichen, der die Kartoffeln umhüllen sollte. Eine tiefe Wanne hält die Hitze und das Aroma besser im Inneren. Es ist wie ein kleiner Ofen auf deinem Grill.

Rühre regelmäßig, aber nicht zu oft — Du willst, dass die Kartoffeln eine Kruste bilden. Wenn du alle 30 Sekunden rührst, wird diese Kruste abgewischt. Rühre alle 5 Minuten. Lass die Kartoffeln in Ruhe, damit sie braten können. Geduld zahlt sich aus.

Fehler: Zu hohe Hitze — Wenn der Grill zu heiß ist, verbrennt der Speck und die Kartoffelaußenhaut, bevor das Innere gar ist. Halte die Temperatur bei 180–200 Grad. Mittlere Hitze ist der Schlüssel. Wenn du siehst, dass es zu dunkel wird, bewege die Wanne an eine kältere Stelle des Grills oder öffne die Deckel zur Belüftung.

Pro-Tipp: Der „Smoking“ Bonus — Wenn du Holzkohle verwendest, gib ein kleines Stück Buchen- oder Kirschholz dazu, wenn der Grill schon heiß ist. Du willst keine großen Rauchwolken, die die Kartoffeln verschlucken, sondern einen leichten, angenehmen Duft. Ein paar Holzspäne reichen aus.

Variationen und Anpassungen

Sobald du die Basisversion gemeistert hast, hier ist, wie du sie abwandeln kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert.

Die „Süße“ Variante: Ersetze die Hälfte der Kartoffeln durch Süßkartoffelwürfel. Süßkartoffeln brauchen etwas länger, also koche sie 2 Minuten länger vor. Der süße Geschmack passt perfekt zum salzigen Speck und dem Rauch. Ein Traum.

Die „Vegetarische“ Variante: Lass den Speck weg. Ersetze ihn durch geräucherte Tofu-Würfel oder einfach mehr Paprika und Räuchersalz. Der Rauch vom Grill nimmt den Speckgeschmack teilweise weg, aber Räuchersalz gibt dir diese Note. Oder verwende geräucherte Paprikawürfel als Garnitur.

Die „Scharfe“ Variante: Füge Chili-Flocken oder gehackte Jalapeños hinzu. Ich liebe es, wenn die Schärfe den Rauch durchbricht. Ein Spritzer Sriracha oder Chiliöl am Ende hebt den Geschmack auf ein neues Level.

Protein-Upgrade: Du kannst auch gegrillte Würstchen oder Bacon-Wraps in die Wanne geben, wenn du es herzhafter magst. Aber ehrlich gesagt, die Kartoffeln und der Speck sind so gut, dass du nichts anderes brauchst.

Servieren und Aufbewahren

Servieren: Serviere diese Bratkartoffeln direkt aus der Wanne, wenn möglich. Das sieht rustikal und einladend aus. Gute Beilagen dazu sind gegrillte Steaks, Hähnchenschenkel oder ein einfacher grüner Salat, um die Schwere der Kartoffeln auszugleichen. Ich serviere sie oft zusammen mit saftigen Hähnchenschenkeln, die auch auf dem Grill zubereitet werden. Die Aromen passen perfekt zusammen.

Aufbewahren im Kühlschrank: Wenn du Reste hast (was unwahrscheinlich ist), bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich 3–4 Tage. Die Kartoffeln werden etwas weicher, aber der Geschmack bleibt gut.

Wiederaufwärmen: Hier ist die ehrliche Wahrheit: Bratkartoffeln schmecken am besten frisch. Wenn du sie aufwärmen musst, verwende eine Pfanne oder den Grill. Nicht die Mikrowelle! Die Mikrowelle macht sie gummiartig und matschig. Auf dem Grill in einer heißen Wanne für 5 Minuten aufgewärmt, bekommen sie ein Stück ihrer Knusprigkeit zurück.

Einlagern: Diese Kartoffeln frieren nicht gut ein. Die Textur wird nach dem Auftauen breiig. Ich empfehle, sie frisch zu essen. Wenn du sie vorbereiten willst, koche die Kartoffeln vor und schneide den Speck, aber brate sie nicht. Lagere die Zutaten getrennt im Kühlschrank und brate sie erst kurz vor dem Essen auf dem Grill.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Q: Kann ich die Kartoffeln roh auf dem Grill braten?
A: Ja, das ist möglich, aber es dauert länger (ca. 30–40 Minuten) und die Chance, dass sie außen verbrennen und innen roh bleiben, ist höher. Ich empfehle das Vorbochen für die beste Kontrolle über die Textur. Wenn du sie roh nimmst, schneide sie kleiner (1,5 cm) und rühre häufiger.

Q: Warum werden meine Bratkartoffeln matschig statt knusprig?
A: Das passiert meistens, weil die Kartoffeln zu nass sind oder der Grill nicht heiß genug war. Stelle sicher, dass die Kartoffeln nach dem Kochen komplett trocken sind. Und gib dem Grill Zeit, sich vorzuwärmen. Eine heiße Wanne ist der Schlüssel zur Kruste.

Q: Kann ich Gasgrill statt Kohlegrill verwenden?
A: Ja, absolut. Der Geschmack wird weniger rauchig sein, aber die Technik ist dieselbe. Der Rauch kommt dann nur vom Speck und den Gewürzen. Wenn du mehr Rauch willst, kannst du eine Rauchdose mit Holzhackschnitzeln auf dem Gasgrill verwenden.

Q: Wie viel Speck sollte ich nehmen?
A: Für 1,5 kg Kartoffeln reichen 200 g Speck gut aus. Das gibt genug Fett für das Braten und genug Geschmack. Wenn du es sehr fettig magst, nimm bis zu 300 g. Aber denk daran: Der Speck wird knusprig und schrumpft beim Braten.

Letzte Gedanken

Knusprige Bratkartoffeln mit Speck auf dem Grill sind mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, rauszugehen. Es ist ein Grund, die Kälte zu ignorieren und die Wärme des Feuers zu genießen. Es ist ein Weg, um mit der Familie oder Freunden zusammenzusitzen, während das Essen langsam gart, und dabei ein Bier zu trinken.

Ich hoffe, du wagst dich an dieses Abenteuer. Mach es dir einfach. Nutze eine Wanne. Sei geduldig beim Rühren. Und genieße das Ergebnis. Wenn du diese Bratkartoffeln mit Speck ausprobierst, lass es mich wissen. Schreib einen Kommentar und erzähl mir, wie sie dir geschmeckt haben. Oder teile ein Foto auf Pinterest – ich liebe es, eure Ergebnisse zu sehen!

Viel Spaß beim Grillen, und vergiss nicht: Der beste Geschmack kommt immer von draußen.

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Knusprige Bratkartoffeln auf dem Grill - featured image

Knusprige Bratkartoffeln mit Speck auf dem Grill


  • Author: EMMA
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x

Description

Rauchige, knusprige Bratkartoffeln mit Speck, die auf dem Grill zubereitet werden. Diese Beilage bietet ein intensives Geschmackserlebnis mit Holzkohle-Aroma und ist die perfekte Alternative zu herkömmlichen Pfannenbratkartoffeln.


Ingredients

Scale
  • 1,5 kg festkochende Kartoffeln (z. B. Bintje, Agria, Yukon Gold oder Russet)
  • 200 g durchwachsener Bauchspeck oder Schinkenstreifen
  • 2 große gelbe Zwiebeln (ca. 300 g)
  • 3–4 EL Olivenöl oder Rindertalg (Schmalz)
  • Salz nach Geschmack
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Paprika edelsüß
  • Knoblauchpulver
  • Optional: Frische Rosmarin-Nadeln oder Thymian
  • Optional: 1 TL Smoked Paprika für extra Rauch

Instructions

  1. Heize den Grill auf mittlere Hitze vor (ca. 180–200 Grad Celsius). Lege eine Zinkwanne auf das Gitter und wärme sie 5 Minuten vor.
  2. Koche die in 2–3 cm große Würfel geschnittenen Kartoffeln in gesalzenem Wasser für 5–7 Minuten vor, bis sie gerade so weich sind. Abtropfen lassen und gründlich abtrocknen.
  3. Gib den Speck in die vorgewärmte Wanne und brutzle ihn 3–5 Minuten, bis das Fett austritt und er knusprig ist. Falls nötig, den Speck vorzeitig herausnehmen, um Verbrennen zu vermeiden.
  4. Gib die abgetrockneten Kartoffelwürfel und die in halbe Ringe oder grobe Würfel geschnittenen Zwiebeln in die Wanne zum Speckfett. Falls der Speck nicht fettreich genug war, das Öl hinzufügen.
  5. Würze alles mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und Knoblauchpulver. Mische gut, sodass die Kartoffeln mit dem Fett bedeckt sind.
  6. Decke den Grill ab und lasse die Kartoffeln 15–20 Minuten garen. Rühre alle 5 Minuten um, damit sie gleichmäßig braun und knusprig werden.
  7. Gib den zuvor herausgenommenen Speck (falls vorhanden) wieder dazu und lasse alles weitere 5 Minuten zusammen garen, bis die Zwiebeln karamellisiert sind.
  8. Schmecke ab, gib ggf. frische Kräuter hinzu und serviere die Bratkartoffeln sofort heiß.

Notes

Trockne die Kartoffeln nach dem Vorbochen unbedingt gut ab, damit sie knusprig werden und nicht dämpfen. Verwende eine Wanne mit hoher Kante, um Hitze und Aroma besser zu halten. Rühre regelmäßig, aber nicht zu oft, damit sich eine Kruste bilden kann. Bei zu hoher Hitze verbrennt der Speck schnell. Die Kartoffeln lassen sich nicht gut einfrieren.

  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion aus der Wa
  • Calories: 450
  • Sugar: 3
  • Sodium: 600
  • Fat: 25
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 4
  • Protein: 12

Keywords: Bratkartoffeln, Grillrezept, Speck, Knusprige Kartoffeln, Winteressen, Outdoor Cooking, Beilage, Kartoffelrezept

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