Vegane Zimtschnecken mit Kokosglasur: Fluffy & Einfach

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Sloan Ferguson

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Es ist so weit. Ich habe es endlich geschafft. Nach monatelangen Experimenten, zu vielen aufgegangenen, aber flachen Teigen und einer Glasur, die eher nach zuckerhaltigem Klebstoff denn nach himmlischer Verführung aussah, habe ich den perfekten Teig gefunden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Perfekt.

Wisst ihr, wie das ist? Man sieht ein Rezept auf Pinterest, es sieht aus wie ein Foto aus einer deutschen Backstube aus den 90ern – goldbraun, riesig, mit einer Glasur, die so dick ist, dass man sie mit dem Löffel essen könnte. Und dann backt man es zu Hause. Und am Ende hat man ein trockenes, gummiartiges Ding, das nach Hefe schmeckt, aber nicht nach Hefe, sondern nach “warum tue ich mir das an?”.

Genau das war mein Schicksal, bevor ich diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur erfand. Ich war es leid, Kompromisse einzugehen. Ich wollte nicht, dass sie flach sind. Ich wollte nicht, dass sie trocken sind. Ich wollte diese fluffy, wolkenartige Textur, die man nur in einem richtigen Café bekommt, aber zu Hause, warm aus dem Ofen, mit dem Geruch von Zimt und Kokos, der die ganze Küche füllt.

Die Wahrheit ist: Die meisten veganen Hefeteige scheitern an einem Punkt. Sie werden nicht flauschig. Sie werden kompakt. Aber hier ist das Geheimnis, das ich nach dem 15. Test herausgefunden habe: Es ist nicht nur die Hefe. Es ist die Temperatur und die Ruhe. Und die Kokosmilch im Teig macht den ganzen Unterschied.

Ich habe diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur jetzt dutzende Male gemacht. Für Sonntagsfrühstücke mit Freunden, für spontane Naschattacken um 16 Uhr und manchmal einfach, weil ich mich verdient habe, etwas Süßes zu essen, ohne schlechtes Gewissen. Und jedes Mal, wenn ich die Ofentür öffne und diese goldenen, duftenden Röllchen sehe, bin ich immer noch ein bisschen überwältigt. Es fühlt sich nicht wie “veganer Ersatz” an. Es fühlt sich wie das Zimtschnecken-Rezept an.

Also, wenn ihr auch den Kampf mit dem veganen Backen ausgetragen habt: Legt den Kochlöffel weg. Atmet tief ein. Ihr braucht nur vier Hauptzutaten für den Teig, ein paar Minuten Geduld und dieses eine Glasur-Trick, der alles verändert. Lasst uns backen.

Warum ihr diese veganen Zimtschnecken lieben werdet

Ihr werdet diese veganen Zimmschnecken mit Kokosglasur nicht nur lieben, weil sie vegan sind (obwohl das ein riesiger Bonus ist). Ihr werdet sie lieben, weil sie einfach funktionieren. Hier ist, was diese Schnecken von anderen Rezepten unterscheidet:

Wolkenartige Textur – Ich spreche nicht von “luftig” im Sinne von “es hat Luft enthalten”. Ich spreche von dieser weichen, zarten Struktur, die fast schmilzt, wenn man sie beißt. Der Trick liegt in der Kombination aus lauwarmem Pflanzenmilch und einer langen Ruhezeit. Ich habe die Zeit gespart, aber die Ergebnisse waren nie so gut wie jetzt.

Die Kokosglasur ist kein Afterthought – Viele Rezepte geben der Glasur nur eine sekundäre Rolle. Bei diesen hier ist die Glasur ein Star. Sie ist dünn, aber nicht wässrig. Sie härtet leicht aus, bildet eine zarte Kruste und schmeckt intensiv nach Kokos, ohne den Zimtgeschmack zu überwältigen. Es ist die perfekte Balance.

Kein kompliziertes Equipment – Ihr braucht keine KitchenAid. Ihr braucht keine spezielle Zimtschnecken-Form. Ein einfacher Backblech, eine Schüssel und ein Pinsel reichen völlig aus. Ich mache diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur auch an Werktagen, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und keine Lust habe, stundenlang in der Küche zu stehen.

Sie halten sich überraschend gut – Das ist mein persönlicher Favorit. Normalerweise sind Zimtschnecken am nächsten Tag schon zäh. Diese hier? Sie bleiben zwei Tage lang weich, wenn man sie richtig aufbewahrt. Ich mache oft doppelt so viel und friere die Hälfte ein, um am Wochenende wieder frische, warme Schnecken zu haben.

Das ist mein Answer auf “Was gibt’s heute zum Frühstück?”, wenn ich keine Lust auf die übliche Haferflocken-Porridge habe. Es ist ein kleines Stück Glück, das man selbst backen kann.

Die Zutaten: Was ihr wirklich braucht

Hier ist das Beste: Ihr habt wahrscheinlich schon die Hälfte dieser Zutaten im Schrank. Vegan zu backen muss nicht bedeuten, dass ihr zum Bio-Supermarkt um die Ecke fahren und 20 verschiedene Mehlsorten kaufen müsst. Hier ist, was ihr für diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur braucht, und warum jede Zutat wichtig ist.

350g Weizenmehl (Type 405) – Das Standardmehl für alle Fälle. Es hat genug Gluten, damit der Teig Elastizität bekommt, aber ist nicht zu stark, damit die Schnecken nicht zäh werden. Tipp: Wenn ihr nur Vollkornmehl habt, mischt es 50/50 mit Weißmehl. Reines Vollkorn macht die Schnecken zu schwer.

1 Päckchen Trockenhefe (7g) – Das ist der Motor des Teigs. Ihr braucht keine frische Hefe, die Trockenhefe funktioniert hier perfekt. Substitution: Ihr könnt auch 20g frische Hefe verwenden, aber dann müsst sie erst in der Milch auflösen. Ich bleibe bei der Trockenhefe, weil sie länger haltbar ist und ich sie nie vergessen.

200ml Pflanzenmilch (lauwarm) – Hier ist der erste wichtige Punkt: Lauwarm. Nicht heiß! Wenn die Milch zu heiß ist, tötet ihr die Hefe. Wenn sie zu kalt ist, geht der Teig nicht auf. Ich teste das immer mit dem Finger – es sollte sich warm anfühlen, wie Badewasser. Empfehlung: Hafermilch oder Sojamilch funktionieren am besten, weil sie einen milden, nussigen Geschmack haben, der den Zimt unterstützt. Mandelmilch ist auch okay, aber etwas wässriger.

50g weiche Pflanzenbutter – Ich verwende hier eine hochwertige Streichbutter, keine Margarine mit viel Wasseranteil. Die Butter macht den Teig reichhaltig und verhindert, dass er zu trocken wird. Substitution: Ihr könnt auch neutrales Öl verwenden (wie Rapsöl), aber die Textur wird dann etwas weniger “teigig” und mehr “kuchenartig”. Für die authentische Zimtschnecken-Textur bleibt bei der Butter.

50g Zucker – Nicht nur für den Geschmack, sondern auch Nahrung für die Hefe. Ohne Zucker geht die Hefe langsamer. Tipp: Ich verwende hier Bio-Rohrzucker, aber normaler weißer Zucker funktioniert genauso gut. Wenn ihr es gesünder mögt, könnt ihr die Menge auf 30g reduzieren, aber der Teig wird etwas weniger goldbraun.

1 Prise Salz – Das klingt banal, aber Salz ist der Geschmacksverstärker. Ohne Salz schmecken Zimmschnecken flach und nur süß. Mit Salz bekommen sie Tiefe.

Für die Füllung: 100g weiche Pflanzenbutter & 150g brauner Zucker – Der braune Zucker ist hier essenziell. Er enthält Melasse, die für den karamelligen Geschmack sorgt. Weißer Zucker macht sie nur süß, aber nicht aromatisch. Pro-Tipp: Mischt den braunen Zucker mit 2 Teelöffeln gemahlenem Zimt und einer Prise Salz für die Füllung.

Für die Glasur: 100g Kokosfett & 100g Puderzucker – Kokosfett muss flüssig sein, aber nicht heiß. Puderzucker löst sich besser auf als Kristallzucker und gibt eine glatte Glasur. Substitution: Wenn ihr kein Kokosfett mögt, könnt ihr auch weiche Pflanzenbutter nehmen, aber die Glasur wird dann eher wie eine Buttercreme und härtet nicht so schön aus. Die Kokos-Glasur ist es, die diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur von anderen unterscheidet.

Die Ausrüstung: Was ihr wirklich braucht

Ihr braucht keine teure Backmaschine. Ich habe diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur schon mit einem Holzlöffel und viel Armkraft gemacht. Hier ist, was ich tatsächlich verwende:

Große Rührschüssel – Etwas, das groß genug ist, damit der Teig nicht heraustropft, wenn ihr ihn knetet. Ich verwende eine große Edelstahlschüssel. Alternative: Eine große Glaswanne oder sogar eine saubere Müllwanne (ja, wirklich, wenn ihr keine andere habt, aber lasst uns das nicht weiter vertiefen).

Backblech mit Backpapier – Das Wichtigste! Zimtschnecken kleben schnell. Backpapier spart euch das Abkratzen und die Enttäuschung am nächsten Tag.

Pinsel – Für die Glasur. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er hitzebeständig ist und sich leicht reinigen lässt. Alternative: Ein alter Make-up-Pinsel funktioniert auch, solange er sauber ist, aber ich empfehle den Silikonpinsel für die Hygiene.

Kühlregal oder kalter Raum – Nicht als Tool, aber als Ort. Der Teig braucht Ruhe. Ein kühler Raum (ca. 20 Grad) ist ideal. Zu warm und er geht zu schnell auf (und wird säuerlich), zu kalt und es dauert ewig.

Schritt-für-Schritt: So werden sie perfekt

veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur preparation steps

Alles klar, lasst uns anfangen. Ich erkläre euch genau, wie ich das mache, Schritt für Schritt. Keine Angst vor Hefeteig – es ist einfacher, als ihr denkt.

Schritt 1: Die Hefe aktivieren – Erwärmt die 200ml Pflanzenmilch auf ca. 37 Grad (lauwarm). Gebt sie in die Rührschüssel und rührt die Trockenhefe und einen Teelöffel vom Zucker ein. Lasst das Ganze 5–10 Minuten stehen, bis eine kleine “Hefe-Kappe” auf der Oberfläche entsteht. Warum? Wenn keine Blasen entstehen, ist die Hefe tot. Dann fängt ihr besser nicht an. Wenn sie blubbert, seid ihr bereit.

Schritt 2: Den Teig mischen – Gebt das restliche Mehl, die weiche Pflanzenbutter, den restlichen Zucker und die Prise Salz in die Schüssel. Rührt alles mit einem Holzlöffel zusammen, bis ein grober Teig entsteht. Tipp: Der Teig wird am Anfang klebrig sein. Das ist normal. Nicht sofort mehr Mehl hinzufügen!

Schritt 3: Den Teig kneten – Jetzt kommt die Arbeit. Stüzt den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn 10 Minuten lang. Ja, 10 Minuten. Das klingt lang, aber nur so entwickelt sich das Gluten richtig. Der Teig sollte am Ende glatt, elastisch und nicht mehr klebrig sein. Wenn er zu klebrig bleibt, fügt nur einen Esslöffel Mehl hinzu. Wenn er zu trocken ist, einen Esslöffel Milch. Sensorisches Signal: Der Teig sollte sich anfühlen wie ein weiches Ohr. Wenn er auf euch zurückprallt, wenn ihr ihn leicht eindrückt, ist er fertig.

Schritt 4: Die erste Gehzeit – Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn zurück in die Schüssel und deckt sie mit einem feuchten Tuch oder Frischhaltefolie ab. Lasst ihn an einem warmen Ort für 60–90 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat. Warum? Die Hefe produziert Gase, die den Teig auflockern. Geduld ist hier der Schlüssel. Wenn ihr ihn zu früh aus dem Ofen holt, werden die Schnecken kompakt.

Schritt 5: Formen der Schnecken – Stüzt den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Fläche. Rollt ihn zu einem Rechteck von ca. 30×40 cm aus. Streicht die 100g weiche Pflanzenbutter gleichmäßig über die gesamte Fläche. Streut den gemischten braunen Zucker-Zimt über die Butter. Rollt das Rechteck von der langen Seite her fest auf, wie eine Roulade. Schneidet den Strang in 8–10 gleich große Stücke. Trick: Verwendet ein scharfes Messer oder sogar Zahnseide, um die Stücke zu schneiden, damit sie nicht in der Mitte zerdrückt werden.

Schritt 6: Die zweite Gehzeit – Legt die Schnecken in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst sie nochmal für 30–45 Minuten gehen, bis sie sich berühren und nochmal an Volumen gewonnen haben. Warum? Das macht sie extra flauschig. Wenn ihr sie zu früh backt, bleiben sie rund wie Kugeln statt flach und weit.

Schritt 7: Backen – Heitzt den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Backt die Schnecken für 15–18 Minuten, bis sie goldbraun sind. Sensorisches Signal: Sie sollten duften wie ein Paradies. Wenn sie dunkelbraun werden, sind sie verbrannt. Zieht das Blech heraus, wenn die Oberfläche fest, aber der Kern noch weich ist.

Schritt 8: Die Glasur – Während die Schnecken abkühlen, rührt das flüssige Kokosfett mit dem Puderzucker zu einer glatten Masse. Pinselt die noch warmen (nicht heißen!) Schnecken damit ein. Tipp: Die Glasur sollte dünnflüssig sein. Wenn sie zu dick ist, fügt einen Teelöffel Pflanzenmilch hinzu. Lasst die Glasur 10 Minuten fest werden, bevor ihr sie anfasst.

Gesamtzeit: Ca. 2,5 Stunden (davon 10 Minuten aktive Arbeitszeit). Die meiste Zeit wartet der Teig.

Tipps & Tricks: Was ich aus meinen Fehlern gelernt habe

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Tests gelernt habe, damit eure veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur niemals scheitern.

Temperatur ist alles – Wenn euer Teig nicht aufgeht, ist die Hefe zu kalt oder zu heiß. Testet die Milch immer mit dem Finger. Sie sollte sich nur warm anfühlen. Und lasst den Teig nie in der Zugluft gehen – das trocknet die Oberfläche aus und verhindert das Aufgehen.

Nicht zu viel Mehl hinzufügen – Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Teig klebrig ist, knetet ihn einfach länger. Mehr Mehl macht den Teig schwer und die Schnecken werden wie Steine. Vertrauen Sie dem Prozess.

Die Glasur zeitlich richtig anwenden – Pinselt die Schnecken ein, wenn sie noch warm sind (ca. 40 Grad). Wenn sie komplett kalt sind, zieht die Glasur nicht ein und bleibt nur oben liegen. Wenn sie zu heiß sind, schmilzt die Glasur zu flüssig und läuft ab.

Restaurant-Trick: Die Butter-Schicht – Streicht die Butter für die Füllung sehr dünn und gleichmäßig auf. Wenn die Butter zu dick ist, rinnt sie beim Backen heraus und die Schnecken werden ölig. Dünn und gleichmäßig ist der Schlüssel.

Variationen & Substitutionen

Sobald ihr die Basis gemeistert habt, könnt ihr wild experimentieren. Ich habe alle diese Varianten getestet:

Nuss-Version – Streut gehackte Walnüsse oder Pecans über die Zimt-Zucker-Mischung vor dem Aufrollen. Das gibt einen tollen Crunch. Ich liebe das mit der Kokosglasur – es erinnert an einen Coconut-Pecan-Kuchen.

Orange-Zimt-Variante – Mischt einen Teelöffel Orangenschale in die Glasur. Das hebt den Kokosgeschmack hervor und macht es frischer. Perfekt im Frühling.

Glutenfrei – Ihr könnt das Weizenmehl 1:1 mit glutenfreiem Backmehl (mit Xanthan) ersetzen. Der Teig wird etwas klebriger, aber das Ergebnis ist erstaunlich ähnlich. Ihr müchtet den Teig vielleicht etwas länger kneten.

Ohne Kokosgeschmack – Wenn ihr kein Kokos mögt, ersetzt das Kokosfett in der Glasur durch weiche Sonnenblumenkernöl-Butter. Die Glasur wird dann cremiger und weniger fest, aber immer noch lecker.

Servieren & Aufheben

Serviert diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur am besten warm, mit einer Tasse starkem Kaffee oder Tee. Sie passen perfekt zu einer cremigen Kürbissuppe als herzhafte Gegenüberstellung oder zu einem alkoholfreien Glühwein an kalten Tagen.

Aufbewahrung: Lasst sie komplett abkühlen und bewahrt sie in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur für bis zu 2 Tage auf. Nicht im Kühlschrank – das macht den Teig zäh.

Aufwärmen: Wärmte sie für 10–15 Sekunden in der Mikrowelle, bevor ihr sie esst. Sie werden wieder weich und flauschig.

Einlagern: Ihr könnt die rohen, geformten Schnecken einfrieren. Legt sie auf ein Blech in den Gefrierschrank, bis sie hart sind, und packt sie dann in eine Tasche. Wenn ihr sie backen wollt, lasst sie 1 Stunde auftauen und geht dann wie im Rezept beschrieben vor. Das Ergebnis ist fast wie frisch gebacken.

Häufig gestellte Fragen

Q: Kann ich die Zimtschnecken am Vorabend vormachen?
A: Ja! Formt die Schnecken, lasst sie die zweite Gehzeit machen und deckt das Blech dann ab. Stellt es in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nehmt ihr sie raus, lasst sie 30 Minuten auf Zimmertemperatur kommen und backt sie dann. Das spart morgens viel Zeit.

Q: Warum sind meine Zimmschnecken so kompakt?
A: Das liegt meist daran, dass der Teig nicht lange genug gegangen ist oder zu viel Mehl hinzugefügt wurde. Gebt dem Teig mehr Zeit und vertraut darauf, dass er aufgehen wird. Auch zu heiße Ofentemperatur kann dazu führen, dass sie zu schnell außen backen, aber innen noch dicht sind.

Q: Ist die Kokosglasur immer süß?
A: Ja, sie ist süß, aber nicht überwältigend. Der Zimt und die Butter im Teig gleichen die Süße aus. Wenn ihr es weniger süß mögt, reduziert den Puderzucker in der Glasur auf 70g.

Q: Kann ich die Zimtschnecken einfrieren?
A: Ja, aber nur die gebackenen. Legt sie abgekühlt in eine Gefrierdose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Auftauen bei Raumtemperatur und kurz aufwärmen.

Letzte Gedanken

Diese veganen Zimtschnecken mit Kokosglasur sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Beweis dafür, dass veganes Backen nicht kompliziert sein muss. Sie sind flauschig, sie sind aromatisch und sie sind einfach zu machen. Ich bin sicher, ihr werdet sie lieben, genau wie ich.

Versucht sie dieses Wochenende. Macht sie für euer Frühstück, für einen Nachmittagssnack oder einfach, weil ihr sie könnt. Und wenn ihr sie gemacht habt, teilt euer Ergebnis mit mir. Ich lese jeden Kommentar und freue mich über eure Fragen und Tipps.

Bis dahin, bleibt neugierig und backt viel! Eure Kochherz-Familie ❤️

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Vegane Zimtschnecken mit Kokosglasur


  • Author: EMMA
  • Total Time: 2 Stunden 30 Minuten
  • Yield: 8-10 Stück 1x

Description

Fluffy, wolkenartige vegane Zimtschnecken mit einer cremigen Kokosglasur. Einfach zu machen und perfekt für das Frühstück oder als Snack.


Ingredients

Scale
  • 350g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 200ml Pflanzenmilch (lauwarm)
  • 50g weiche Pflanzenbutter
  • 50g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100g weiche Pflanzenbutter (für die Füllung)
  • 150g brauner Zucker
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 100g Kokosfett (flüssig)
  • 100g Puderzucker

Instructions

  1. Erwärmt die Pflanzenmilch auf ca. 37 Grad (lauwarm). Gebt sie in eine Rührschüssel und rührt die Trockenhefe und einen Teelöffel Zucker ein. Lasst das Ganze 5–10 Minuten stehen, bis eine Hefe-Kappe entsteht.
  2. Gebt das restliche Mehl, die weiche Pflanzenbutter, den restlichen Zucker und die Prise Salz in die Schüssel. Rührt alles mit einem Holzlöffel zusammen, bis ein grober Teig entsteht.
  3. Stürzt den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und knetet ihn 10 Minuten lang, bis er glatt, elastisch und nicht mehr klebrig ist.
  4. Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn zurück in die Schüssel und deckt ihn ab. Lasst ihn an einem warmen Ort für 60–90 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.
  5. Stürzt den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Fläche und rollt ihn zu einem Rechteck von ca. 30×40 cm aus.
  6. Streicht die 100g weiche Pflanzenbutter gleichmäßig über die gesamte Fläche. Streut den gemischten braunen Zucker und Zimt über die Butter.
  7. Rollt das Rechteck von der langen Seite her fest auf, wie eine Roulade. Schneidet den Strang in 8–10 gleich große Stücke.
  8. Legt die Schnecken in ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst sie nochmal für 30–45 Minuten gehen, bis sie sich berühren.
  9. Heizt den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Backt die Schnecken für 15–18 Minuten, bis sie goldbraun sind.
  10. Rührt das flüssige Kokosfett mit dem Puderzucker zu einer glatten Masse. Pinselt die noch warmen Schnecken damit ein und lasst die Glasur 10 Minuten fest werden.

Notes

Achtet darauf, dass die Pflanzenmilch nur lauwarm ist, um die Hefe nicht abzutöten. Der Teig sollte sich wie ein weiches Ohr anfühlen. Die Glasur auf noch warme, aber nicht heiße Schnecken pinseln.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 18 Minuten
  • Category: Frühstück
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Schnecke
  • Calories: 350
  • Sugar: 35
  • Sodium: 0.5
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

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